In den darauf folgenden Tagen wurden weitere Figuren wie Looping, Rolle und Turn in den Trainingsplan mit aufgenommen. Nachdem die Teilnehmer immer vertrauter mit den Figuren waren und stets sichere, kontrollierte Flüge zeigten, war es an der Zeit erste Alleinflüge zu absolvieren, immer unter wachsamen Augen der Fluglehrer vom Boden aus beobachtet. So konnte schon am Donnerstag der erste Prüfungsflug erfolgreich absolviert und anschließend weitere, noch komplexere Figuren geübt werden.
Nach der Pflicht folgt die Kür
Leonie Muthsam und Louis Minberg zeigten souveräne Prüfungsflüge und freuen sich über den Erwerb der Kunstflug Fortgeschrittenen-Rechte. Das bei den FortgeschrittenenRechten nicht Schluss sein muss zeigten Jochen Strubel und „Weiterbilder“ Rolf Schulzek. Beide konnten im Laufe des Lehrgangs das Bronzene Leistungsabzeichen des DaeC im Segelkunstflug ablegen.
Ohne Theorie gehts nicht!
Neben dem praktischen Teil gab es natürlich auch einiges an Theorie zu lernen. Mit NOTAMs, Flugplan, Flugverkehrsfreigabe hat der „Hobby-Segelflieger“ üblicherweise nicht all zu viele Berührungspunkte und auch zu Betriebsgrenzen der geflogenen Segelflugzeugmuster, Notverfahren, menschlichem Leistungsvermögen und allgemein dem Thema Technik, gab es viel zu lernen. Die Theorie folgte üblicherweise im Anschluss an den Flugtag.
Fortsetzung? Aber bitte!
Nach 6 Tagen täglichem Fliegen von 9-18 Uhr, waren die Teilnehmer sichtlich erschöpft, dennoch meldeten sich schon während des Lehrgangs einige weitere Interessenten für eine Fortführung des Lehrgangs am Hangenstein! Dank der großen Bereitschaft der Vereinsmitglieder und auch genannter Nachbarvereine war die Durchführung erst möglich. Hierfür bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich!
